Statistik(FL) Kamenz - Die sächsische Wirtschaft ist im Jahr 2007 nach einer ersten vorläufigen Berechnung deutlich gewachsen. Nach Information des Statistischen Landesamtes stieg das Bruttoinlandsprodukt, die Summe der in Sachsen produzierten Waren und Dienstleistungen, im Jahr 2007 gegenüber dem Vorjahr real, d. h. von Preiseinflüssen bereinigt, um 2,7 Prozent.

Damit setzte die sächsische Wirtschaft den im Jahr 2006 eingeschlagenen Wachstumskurs fort. Mit den ersten Aussagen für 2007 wurde auch eine Überarbeitung der Vorjahresergebnisse vorgelegt. Danach wuchs das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2006 gegenüber dem Jahr 2005 in Sachsen um 2,8 Prozent. 2006 betrug das Bruttoinlandsprodukt nominal - also in jeweiligen Preisen - 88,5 Milliarden Euro und stieg im Jahr 2007 um 4,7 Prozent auf 92,6 Milliarden Euro an.

Im Bundesdurchschnitt gab es 2007 einen realen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts gegenüber dem Vorjahr um 2,5 Prozent (preisbereinigt). Ebenso verlief die reale Entwicklung in den alten Bundesländern ohne Berlin. In den fünf neuen Ländern zusammen trat ein reales Wachstum um 2,4 Prozent ein. Die Spanne der preisbereinigten Wachstumsraten der einzelnen Länder reichte von 2,9 Prozent in Bayern bis zu 1,4 Prozent in Schleswig-Holstein. Vergleiche für den Zeitraum ab dem Jahr 2000 zeigen in Sachsen ein Wachstum des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts um 13,8 Prozent. Im vergleichbaren Zeitraum gab es im Bundesdurchschnitt einen realen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 8,5 Prozent. Im Jahr 2007 betrug der Anteil Sachsens am gesamtdeutschen nominalen Bruttoinlandsprodukt 3,8 Prozent.

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